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C-OSR

Der BTV regelt im Schiedsrichterwesen sehr genau, wie ein Spieler die Lizenz zum Stuhl- oder Oberschiedsrichter erreichen kann.

Das Schiedsrichterwesen unterscheidet zwischen Oberschiedsrichtern und Stuhlschiedsrichtern. Ersterer arbeitet im Hintergrund und ist für die sportliche Abwicklung und Regeleinhaltung im Mannschaftswettspielbetrieb und bei den Turnieren verantwortlich, Letzterer sitzt auf dem Schiedsrichterstuhl und leitet ein Einzel oder Doppel.

 

Jeder Verein sollte mindestens einen C-OSR mit gültiger Lizenz oder mit einer höheren Qualifikation in den Reihen seiner Mitglieder besitzen. Dieser sollte in der Regel jedes Frühjahr alle Mannschaftsführer seines Vereins auf die bevorstehende Medenrunde aus regeltechnischer Sicht vorbereiten.

Hierzu sollte dieser selbst jährlich an einer der Online-Fortbildungsveranstaltungen für C-OSR teilnehmen.

Unser  Verein hat zwei aktive C-OSR. Die Gültigkeit der Lizenz wird durch jährliche Online-Kurse (Refresher) verlängert. Dabei müssen mindestens 2/3 der Fragen korrekt beantwortet werden.

 

Unser C-OSR Hans-Hermann Rothemund hat seine diesjährige Prüfung mit Bravour bestanden.

Dazu musste er bei 12 Fragenkomplexen mit insgesamt 66 Einzelfragen sein Wissen unter Beweis stellen. Mit deutlich über 80% richtiger Antworten lag er in der Spitzengruppe der teilnehmenden Schiedsrichterkollegen.

Immerhin waren bei 2523 Teilnehmern über 30% nicht erfolgreich (763 TN).

 

Unverständlich bleibt für einen Außenstehenden, dass sich Schiedsrichter bei einem Auffrischungskurs mit keinen richtigen Antworten blamieren konnten. Solche Tennisschiedsrichter braucht unser Sport nicht.

Also noch mal herzlichen Glückwunsch zum C-OSR.

Dafür erwarten die Mannschaften natürlich eine erstklassige Expertise bei kniffligen Schiedsrichterfragen.